Und außer dem Prüfungs-Survival-Kit?
Gute Voraussetzungen fürs erfolgreiche Bestehen einer Prüfung hast du natürlich schon im Vorfeld geschaffen. Oder?
Grundvoraussetzung ist selbstverständlich, den Prüfungsstoff zu lernen, zu üben und zu wiederholen. Das ist kristallklar.
Auch wenn es noch so schwer erscheint, je näher die Prüfung rückt: ganz wichtig sind ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft! Dass sich beides positiv auswirkt, ist längst bekannt.
Wenn du alles miteinander kombinierst, dann hast du die besten Chancen.
Will heißen: Wenn du nicht gut schlafen kannst, dann wirf keine Schlaftabletten ein, sondern geh raus und beweg dich! Das fördert bekanntlich auch Denken und Konzentration.
Wichtig vor einer Prüfung ist auch, die passende Kleidung auszuwählen.
Früher musste unsereins noch in Anzug oder Kostüm – womöglich noch in schwarz und weiß – antreten. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei.
Trotzdem ist es wichtig, sich nicht nur einigermaßen seriös zu kleiden, sondern auch bequem. Nicht ist nerviger in einer Prüfung als zu enge, kneifende Unterwäsche oder rutschende Socken! Am besten ist Kleidung, in der man sich gut angezogen und sicher fühlt.
Die Trinkflasche nicht vergessen!
Gerade an Prüfungstagen wird der Mund gerne trocken. Deshalb: immer die gut gefüllte Wasserflasche dabeihaben!
Einfache Atemübungen helfen schon. Wenn du dich auf deine Atmung konzentrierst, kannst du dich von der „Alarmstufe“ herunterholen. Fokussiere dich dabei besonders aufs Ausatmen!
Das Durchatmen ist übrigens auch Bestandteil des Notfall-Plans in meinem persönlichen Krisen-Set.
Wahrscheinlich haben dir liebe Menschen gesagt, sie würden dir die Daumen drücken für die Prüfung. Wirklich machen tut das ebenso wahrscheinlich keiner.

Zeigefinger drücken als Fingerarbeit gegen Angst
Dann drücke dir selbst die Daumen! – Du glaubst, das sei Humbug? Okay. Ausprobieren würde ich es trotzdem.
Wenn du keine Ahnung hast, wie’s geht, dann lies dir meinen Blogartikel "Daumen drücken!" dazu durch.
Ein weiterer Faktor ist positiv denken. Egal, wie die Prüfungsvorbereitungen gelaufen sind – geh mit der Überzeugung in die Prüfung, dass alles gut geht!
Sage dir selbst immer wieder: „Du kannst das! Du schafst das.“
Und noch ein Tipp, der eigentlich von meinem Vater kommt, welcher jahrzehntelang an einer Hochschule Prüfungen abgenommen hat:
Der größte Fehler, den du in einer mündlichen Prüfung machen kannst, ist die Augen zu senken. Mach das bloß nicht!
Sieh während der Prüfung die Prüfer – vor allem die Beisitzer – an!
Sie geben durch Mimik und Gestik fast immer Hinweise, ob du auf dem richtigen Weg bist.
Wenn du vor deine eigenen Füße starrst, dann kannst du diese Hinweise nicht sehen. Also, nur Mut: schau ihnen in die Augen!
Sei dir bewusst, dass fast alle Prüfer auch ihrerseits ernsthaft daran interessiert sind, dass du die Prüfung bestehst.
Überlege mal: Wenn du nicht bestehst, haben sie doppelte Arbeit. Sie müssen dann nämlich auch alle nochmals antreten.