Mein 2024-Fazit
Worauf bin ich 2024 stolz?
Mein Blogartikel zum Tag des Schachtelsatzes. Das war mein erster richtiger Blogartikel. Und dass die Spezialistin für Einfache Sprache Schreibklara, alias Lisa Rigendinger ihn als Vorlage für ihren Blogartikel „So zähmst du Satzmonster“ genommen hat.
Ich habe ziemlich vielen Personen erfolgreich aus akuten seelischen Krisensituationen heraus geholfen. Mir war gar nicht klar, wie oft ich das 2024 gemacht habe!
Mein Manuskript zu diesem Thema ist fertig. Das erste Lektorat hat es auch hinter sich.
Ich habe ein Co-Working etabliert. Alle zwei Wochen treffen wir uns online undarbeiten gemeinsam, aber jede für sich, konzentriert an den eigenen gerade aktuellen Projekten.
Weil die Lehrkräfte ihre Fragen nicht beantworteten, habe ich meinem ältesten Kind und Kollegen am heimischen Esstisch die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens beigebracht. Ergebnis: drei der vier Kids ersetzen mit dieser Seminarkursarbeit eine Abiturprüfung. Und sie meinten, sie hätten bei mir was fürs Leben gelernt.
Was war die beste Entscheidung, die ich 2024 getroffen habe?
Eigentlich hatte ich vor, meinen Ratgeber nach neun Monaten – also im September 2024 – herauszubringen.
Und dann habe ich innegehalten, noch einmal etwas Marktforschung betrieben und herausgefunden, dass schon jemand anderes mit meinem ursprünglich geplanten Titel im Netz unterwegs ist und auch an einem Buch mit diesem Titel arbeitet. Ein beherztes Telefonat hat bestätigt, was ich befürchtet hatte: mit meinem ursprünglichen Titel hätte ich jetzt Ärger am Hals.
Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?
Da sind gleich mehrere Dinge:
Endlich habe ich begriffen und akzeptiert, was meine Mutter schon immer gesagt hat: ich bin eine Nothelferin. Das hat sich auch beim Verkaufstraining mit Rebekka Siegel herauskristallisiert.
Dieses Jahr hat mich so oft mit der Nase darauf gestoßen, dass ich es nun wirklich nicht mehr ignorieren konnte: fast jeder Monat brachte eine neue Gelegenheit, das zu beweisen. Und damit ich endlich klar benennen kann, was genau ich da seit Jahrzehnten tue, habe ich auch gleich meinen Mental-Health-First-Aid-Ersthelfer gemacht.
Die Worte „Umweltbewusstsein“ und „Nachhaltigkeit“ sind für mich nicht nur ausgelutschte Modewörter, sondern echtes Anliegen. Das war für mich so selbstverständlich, dass mir das erst durch Gespräche mit anderen klar geworden ist. Erst in diesem Jahr habe ich begonnen mir bewusst zu machen, was ich auf diesem Gebiet schon alles gemacht und an meine Kinder weitergegeben habe. Das ist deutlich mehr, als ich selbst gedacht hatte! Auch diese Erkenntnisse habe ich in den Blogartikel "Nachhaltige Business-Entscheidungen" gegossen.

Ich habe meine erste Eiche gepflanzt im Thüringer Wald auf Initiative des Musikers Martin Kohlstedt - siehe auch mein Blogartikel "Bäume pflanzen".
Erste Male: Das habe ich 2024 zum ersten Mal erlebt/ gemacht.
In diesem Jahr habe ich meine Komfortzone verlassen und mich getraut, erste ernsthafte Schritte Richtung Sichtbarkeit zu gehen:
Schritt 1 war ein professionelles Fotoshooting bei Susan Graul im Mai. Hier ist eins der entstandenen Porträt-Fotos und das gemeinsame Selfie am Ende der Fotosession:

Schritt 2: Ich habe mich endlich getraut und „einfach so“ und ganz allein meine ersten 12 Einträge in meinem Blog online gestellt. Und ich habe mich auch getraut, mein Blog mit einem Wortspiel zu benennen: A SHORT NOTE. Dazu ist eine Titel-Sketchnote im Entstehen.
Schritt 3: Zwecks Standortbestimmung und Weiterbildung habe ich mich bei der Aktion Jahresrückblog von Judith Peters angemeldet und mitgemacht. Oh Mann, da durfte ich bisher jeden Tag über meinen Schatten springen! Das hatte ich mir etwas leichter vorgestellt.
Im Mai dieses Jahres habe ich mir gemeinsam mit meinem Mann das Pünktchen-Trikot verdient: wir sind auf unserem „Pino blanc“ vom Starnberger See über die Schwäbische Alb nach Hause geradelt.

Der „Aufstieg“ von der Donau auf die Alb war ja schon ein Ding für sich. Aber, Freunde der Sonne, die Abfahrt über die Geistlinger Steige ist nichts für schwache Nerven!
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich in einer Kirche getanzt. Diese Heiliggeist Party war ein total abgefahrener Ball in der Heidelberger Heiliggeistkirche und nur möglich, weil der Pastor selbst tanzt. Die Touristen haben sich in Trauben an den Türen gedrängt um zu sehen, was los war und nicht schlecht geguckt...

Im Sommer dieses Jahres ist ein Kindheitstraum (seit Montréal 1976) ist für mich in Erfüllung gegangen: ich war Teil des großartigen Publikums bei den Olympischen Spielen in Paris! Ich durfte Wettbewerbe der Leichtathletik im Stade de France, Beach Volleyball im Stade Tour Eiffel, Hockey im Olympiastadion von 1924 und Hallenvolleyball live miterleben!

Das war magnifique! Merci, Paris!
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2024 mitgegeben?
Auch ich kann auf Fotos richtig gut aussehen. Meine wichtigste Erkenntnis aus dieser Fotosession mit Susan: Für mich persönlich ist Schönheit ein Gefühl.

Ich muss lernen, genügend Pausen und Erholungszeiten für mich selbst zu schaffen.
Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?
Ich bin so dankbar, Pete an meiner Seite zu haben – er ist mein Ehemann, der Vater meiner Kinder, mein bester Freund und Berater.
Dankbarkeit mischt sich mit Freude, wenn ich sehe, wie fit mein Vater und meine Schwiegereltern mit über 80 noch sind.
Ich bin froh und dankbar für die Entwicklung, die ich heuer bei meinen beiden Kindern erleben durfte.
Die Sessions mit Rebekka Siegel – sie haben mich sowohl beruflich als auch privat weitergebracht.
Eine meiner Freundschaften hatte in diesem Jahr 30jähriges Bestehen – das haben wir geührend gefeiert.
Was ist 2024 nicht nach Plan gelaufen?
Wirklich traurig bin ich darüber, dass ich nach meinem Achtungserfolg im vergangenen Jahr heuer leider keinen digitalen Adventskalender hinbekommen habe - siehe meinen Blogartikel vom 05. November.
Aber das war auch nicht verwunderlich:
Unser Sommerurlaub bei Verwandten in Südfrankreich hatte wegen Covid zumindest für mich keinerlei Erholung gebracht hat.
Den zweiten Urlaubsversuch mussten wir auch vorzeitig abbrechen – unser ältestes Kind ist auf dem Schulheimweg in der Bahn tätlich angegriffen worden. Da eilst du natürlich so schnell du kannst zu Hilfe – ist doch klar! Wir haben direkt Anzeige erstattet, was schon einmal etwas geholfen hat. Allerdings hat es bis heute keine Ermittlungsergebnisse gegeben. War irgendwie auch klar. Aber was dieser Angriff angerichtet hat: Angst vor Leuten, wochenlange Alpträume, strikte Weigerung allein mit der Bahn zur Schule zu fahren. Und das für ein Kind mit besonderen Bedürfnissen, mit dem wir in 6 Jahre langer mühseliger Kleinarbeit erarbeitet hatten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen...
Die gesamte Advents- und Weihnachtszeit war in diesem Jahr leider ganz anders, als geplant und bisher gewohnt. Ich bin kaum zu den mir liebsten Dingen gekommen: Plätzchen backen und lichteln eindeutig viiiel zu wenig, singen und musizieren gar nicht. Selbst die Adventskalender für meine Familienmitglieder hatte ich zu spät fertig! Naja, und die Feiertage selbst beschreibe ich kurz unter „Was lasse ich im Jahr 2024 zurück...“
Was ist 2024 richtig gut gelaufen?
Mein Ratgeber-Manuskript habe ich innerhalb von 6 Monaten von null auf fast fertig geschrieben. Nach Aussage von zwei Profis ist das ziemlich zackig.
Meine erste professionelle Foto-Session mit Susan Graul im Mai, aus der auch Bilder hervorgegangen sind, die ich in meinem Business prima verwenden kann. Ein Porträt ist inzwischen mein Autorenfoto.

Was lasse ich im Jahr 2024 zurück und nehme es nicht mit in 2025?
Sehr gern lasse ich diese hässliche Magen-Darm-Geschichte hinter mir, die mich kurz vor Weihnachten ereilte. Es hatte mich fast vollständig ausgeräumt, so dass ich gezwungen war, über die Feiertage zu fasten. Dadurch, dass wir alle irgendwie krank waren, hatten wir nicht die Kraft für die traditionellen echten Kerzen am Baum.
Ich stelle fest: Solch ein Weihnachten ohne echte Kerzen und essen können ist echt nicht mein Ding. Das verdirbt einem glatt das ganze Fest! So etwas mache ich nicht noch einmal.
Mein 2024 in Zahlen

• Webseiten-Besucher: 868
• Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 12
• Aktueller Stand Instagram-Follower: 109
• Anzahl Personen, denen ich in seelischen Krisen beigestanden habe: 10 • Anzahl Kunden/Projekte: 2
• Stand meines Kontos bei ThankU social:
