Heute, am 21. März, ist nicht nur Welttag der Poesie, sondern auch Tag des Waldes. Deshalb richte ich meinen Fokus einmal auf einen meiner besten Freunde von Kindheit an: den Wald.
Sechs Dinge, die im Wald wohltuend wirken
Der Wald spricht mit seiner wohltuenden Atmosphäre alle Sinne an und hat meiner Meinung nach ausgleichende, vielleicht sogar heilende Kräfte. Mir fallen direkt 6 Dinge ein:
die sauerstoffreiche Luft,
das vom Blätterdach abgeschirmte Licht,
der Duft von Erde, Moos, Kräutern oder Pilzen,
die vielen verschiedenen Grüntöne,
der weiche Boden und
die Ruhe der natürlichen Geräusche wie das leise Rauschen der Blätter im Wind
oder Regen, Vogelgezwitscher, Insektengebrumm oder das Murmeln und Plätschern eines Bachs.

Waldbaden
In Japan heißt es Shinrin Yoku und wird bei Stresssymptomen sogar ärztlich verordnet.
Für mehr Informationen dazu empfehle ich das Buch „Im Wald baden“ von Jörg Meier.

Friedrich Hebbel: Die Kraft des Waldes
Der Wald, ein Ort der Stille und der Kraft, Wo Bäume ragen hoch und unbewegt. Die Vögel singen, leise rauscht das Laub, Die Luft ist rein, der Himmel hell erregt.Ich atme ein die frische Waldesluft, Die meine Seele reinigt und befreit. Im Wald, da fühle ich mich ganz und voll, Verwurzelt tief in uralter Vergangenheit.Die Bäume sprechen leise, rauschen sanft, Und flüstern mir von Zeiten fern und nah. Der Wald, ein Ort der Weisheit und der Ruh, Ein Ort, der mir die Heimat zeiget klar.
Ich hätte es nicht besser ausdrücken können – und vor allem nicht in solch einem schönen Deutsch.
Ein Gedicht, das sowohl zum Tag des Waldes als auch zum Welttag der Poesie passt – wie schön!
Das Beste, was du tun kannst: Geh in den Wald!
Das empfehle ich auch unter der Überschrift „Rausgehen“ als eine Erste-Hilfe- Maßnahme für die Seele in meinem Ratgeber, der seit Ende April 2025 erhältlich ist.
Für mich persönlich ist der Wald einer der schönsten Orte, die es gibt. Und deshalb gehe ich, wenn es nötig ist, immer dahin – egal, zu welcher Jahreszeit oder wie das Wetter ist.
