Seit über 40 Jahren helfe ich Menschen in Seelennot

... und wusste nie, wie ich das nennen sollte, was ich da tat. Seit dem 10.12.2024 ist es klar: ich bin MHFA-zertifizierte Mentale Ersthelferin.

Zu Mentaler Selbsthilfe habe ich einen kompakten, praktischen Ratgeber geschrieben und ihn 2025 im Selbstverlag herausgebracht. Hier kannst du ihn Probe lesen und als E-Book bestellen:

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Warum Seelische Gesundheit mein Herzensthema ist

Weder ein Studium noch irgendeine andere Ausbildung auf dem Fachgebiet der Psychologie habe ich vorzuweisen.

Trotzdem ist Seelische Gesundheit und Mentale Selbsthilfe mein Herzensthema.

Wahrscheinlich deshalb wurde ich schon einmal als die Erin Brokovich der Psychologie bezeichnet.

Dieser Vergleich schien mir zunächst seltsam, aber nach längerem Nachdenken entdeckte ich einige Parallelen zwischen ihr und mir: ich kann bei echten Problemen nicht wegsehen, denke praktisch und rede Klartext. Mit mir können Menschen offen reden (höre ich immer wieder), eben weil ich keine ausgebildete Psychologin oder Psychotherapeutin bin.

Warum solltest du mit mir arbeiten?

Ganz einfach: ich schöpfe aus einem reichen Erfahrungsschatz.

Schon ziemlich früh in meiner Kindheit musste ich eigene Erfahrungen mit Krisen sammeln. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mit ungefähr zehn Jahren zum ersten Mal bewusst eine eigene seelische Krise erfolgreich alleine bewältigt.

Kurz danach folgten ziemlich schnell hintereinander noch weitere, die ganz unterschiedliche Ursachen hatten.

Aus jeder dieser Erfahrungen habe ich gelernt. Dieses Wissen will ich teilen. Mit dir - wenn du willst.

MHFA-Ersthelfer-Zertifikat für Sabine Musseleck (Ausschnitt)

Als Mentale Ersthelferin bin ich wohl ein Naturtalent

Als die Mutter meiner besten Freundin starb, waren wir beide 13 Jahre alt.

Anscheinend konnte ihr niemand aus ihrer Familie beistehen. Das konnte ich kaum ertragen. Also habe ich - ohne zu wissen, was ich tat - versucht ihr zu helfen. Sie war ja meine Freundin.

Damals habe ich meiner Meinung nach auch nicht viel getan. Ich war einfach da, habe mit ihr geschwiegen oder ihr zugehört und sie gegen einen Lehrer verteidigt, als sie selbst nicht für sich einstehen konnte. Jahre später erst hat sie mir gesagt, dass ich damals genau das Richtige für sie getan hatte und sie mir dafür sehr dankbar war.

Seit Dezember 2024 bin ich endlich auch offiziell Mentale Ersthelferin. Mein Zertifikat habe ich bei den MHFA (dem deutschen Ableger der Australischen Mental Health First Aid) am Mannheimer Zentralinstitut für Seelische Gesundheit gemacht. 

Mentale Selbsthilfe war für mich das einzig Mögliche

Als selbst denkender Teenager in der DDR wurde das Leben jedes Jahr schwieriger für mich. Darüber zu reden, war riskant - man konnte ja nie wissen, wer wann was wem weitersagte und welche Folgen das haben würde. Deshalb schwieg ich lieber, blieb allerdings auch allein mit meinen Nöten. (Übrigens fand ich Jahre später heraus, dass meine Vorsicht damals goldrichtig war.) Im Lauf der Zeit wurde meine seelische Belastung immer größer. Ich musste irgendwas tun, um weitermachen zu können.

Also entwickelte ich allein und im Verborgenen Strategien, wie ich mit all meinem Frust und seelischen Leid fertig werden konnte. Heute nenne ich das Mentale Selbsthilfe.

Auch nachdem ich das Land verlassen hatte, holten mich vergangene Erlebnisse immer wieder ein. Ich musste mich damit auseinandersetzen, wenn ich am Leben und bei Verstand bleiben wollte. Also habe ich mich damit auseinandergesetzt. Das war langwierig und hart, aber letztlich erfolgreich.

Mentale Selbsthilfe kannst du auch - ich weiß es

Das Wichtigste zuerst: in eine seelische Krise kann jeder geraten. 
Jederzeit. Aus verschiedenen Gründen.

Also kein Grund, sich selbst für die Ursachen einer seelischen Krise verantwortlich zu machen.

Selbst verantwortlich bist du dafür, ob und wie du mit einer solchen Situation umgehst. 
Also: tu was. Etwas, was dir gut tut. In ganz kleinen Schritten.

Ich weiß, dass auch du das kannst. Probier es einfach aus! Du kannst nur gewinnen.

Wie arbeite ich?

Ich verbinde gern Angenehmes mit dem Nützlichen.

Das bedeutet, dass ich bei der Arbeit immer darauf achte, dass es mir und den anderen gut geht. 

Egal, ob in der Familie oder in welchen Gruppen auch immer - fast überall werde ich schnell "die Stimmungsbeauftragte".

Warum? Naja, oft bin ich diejenige, die an Geburtstage denkt oder mit Kleinigkeiten (und wirklich nicht immer beabsichtigt) für schallendes Gelächter oder zumindest Gekicher sorgt. Mein Spleen mit den kuriosen Feiertagen hilft dabei enorm. Meistens bin ich auch diejenige, die fürs leibliche Wohl aller sorgt. 

Ich finde es einfach wichtig, dass die Stimmung stimmt. Denn wenn gute Stimmung herrscht, ist alles andere nur halb so schlimm. Besonders wichtig ist es, wenn hart gearbeitet wird.

Selbst im größten Misthaufen finde ich ein Blümchen

... an dem ich mich bei allem Gestank noch erfreuen kann.

Das bedeutet im Klartext, dass ich in allem Negativen fast immer auch etwas Positives sehen kann, was mich freut und aufbaut. Und wenn dieses Positive noch so klein ist. Denn das lenkt die Aufmerksamkeit in die richtige Richtung und schenkt Hoffnung.

Die Schauspielerin Shirley MacLaine soll gesagt haben:

"Wenn man sich auf das Negative konzentriert, trägt man nur zu dessen Macht bei."

Recht hat sie, meine ich.

Ich bin Fan des KISS-Prinzips

Als ich in England lebte, lernte ich u.a. das KISS principle kennen. KISS bedeutet in diesem Zusammenhang nicht "Kuss", sondern steht für 

Keep IShort & Simple - auf deutsch: "Halte es kurz & einfach"

Das hat mir gleich imponiert. Langes Palaver und komplizierte Vorgänge sind zwar manchmal nötig, aber oftmals nur nervtötend, zeitaufwändig und einfach nicht mein Ding.

Je kürzer und einfacher eine Lösung ist, desto besser gefällt sie mir. Und desto schneller geht sie meistens umzusetzen. 

A SHORT NOTE

So heißt mein Blog. Warum? Weil Englisch meine Zweitsprache ist und ich Wortspiele liebe.

"A SHORT NOTE" kann man wörtlich unterschiedlich übersetzen, nämlich entweder als "eine kurze Note" (das sind musikalisch gesehen Achtel- oder Sechzehntel-Noten) oder als "eine kurze Notiz". 

Hier siehst du eine Übersicht meiner neuesten Blog-Artikel:

Zum Frauentag 2026

Der Internationale Frauentag findet 2026 bereits zum 115. Mal statt und steht unter dem Motto #GiveToGain.

Give To Gain heißt auf deutsch übersetzt so viel wie: Geben um zu bekommen. Was für eine schöne Idee!

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Countdown zu "50 over 50" in Regensburg

In einer Woche ist es soweit: die Fotoausstellung "50 over 50 - STUNNING EDGES" wird im Regensburger M26 mit einer Vernissage feierlich eröffnet.

Und ich bin dabei!

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"50 over 50" in Regensburg - ich bin dabei!

Susan Grauls Fotoausstellung "50 over 50 - STUNNING EDGES" wird vom 06. bis 10. März 2026 im M26 in der Regensburger Maximilianstraße zu sehen sein.

Mein Porträt ist Teil dieser Ausstellung.

Und ich selbst bin auch dabei in Regensburg!

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Das Blog ist umgezogen

Im Hintergrund laufen schon seit Monaten Vorbereitungen für meine neue Website. Mit tatkräftiger Unterstützung der Marketing-Agentur ideenKiND und finanzieller Förderung der BAFA entsteht seit letztem Sommer diese neue Website.

Deshalb gibt es jetzt endlich ein Logo für Mein Krisen-Set:

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Prüfungs-Survival-Kit Nr. 2

Zum zweiten Mal habe ich ein Prüfungs-Survival-Kit in ein durchsichtiges Täschchen gepackt, denn mein zweites Kind tritt in der kommenden Woche zur ersten Abiturprüfung an.

Glücklicherweise ist dieses Kind nicht von Prüfungsangst geplagt. Trotzdem (dachte ich mir) kann es nicht schaden, auch diesem Kind eine zusätzliche Unterstützung mitzugeben.

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5 Dinge, die ich 2026 anders mache

Neulich sagten mir gleich zwei Personen, dass 2026 ein Jahr ist, das ganz anders sein wird als die bisherigen. Erstmals seit 60 Jahren.

Das Jahr 2026 wird ein Jahr, welches auf vielen Gebieten Neuanfänge erfordern wird.

Für Mein Krisen-Set habe ich bereits zwei Neuanfänge in Arbeit.

 

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